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REHABILITATIONSSPORT

Rehabilitationssport - kurz Rehasport - kommt Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zu Gute und dient als Hilfe zur Selbsthilfe der sportlichen Förderung der Gesundheit.

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Rehasport wird von Ihrem behandelnden Arzt (alle Haus- und Fachärzte) vor allem bei orthopädischen Beschwerden und Erkrankungen verordnet. In den letzten Jahren wird Rehasport vor allem Menschen mit anhaltenden und oft chronifizierten Rücken-, Schulter-, und Nackenschmerzen verordnet, ohne dass eine Wirbelsäulenerkrankung vorliegen muss. Aber auch bei Volksleiden wie Osteoporose, fortschreitenden Gelenkarthrosen, Zuständen nach Wirbelsäulenoperationen oder nach künstlichem Gelenkersatz ist eine Rehasportverordnung angezeigt.


Das regelmäßige Bewegungstraining wird unter Anleitung qualifizierter Übungsleiter

1 bis 2 mal wöchentlich in Gruppen durchgeführt. Eine Übungs- bzw. Trainingseinheit dauert 45 Minuten.


Wenn Rehasport aufgrund der gestellten medizinischen Diagnose eine sinnvolle Maßnahme zur Wiedererlangung und Stabilisierung ihrer Leistungs- und Belastungsfähigkeit darstellt, kann sie von Ihrem behandelnden Arzt verordnet werden. Ihre Krankenkasse unterstützt Sie durch die Bewilligung der Verordnung und Kostenübernahme.


In der Regel wird Rehasport über 50 Einheiten, bei schwerwiegenden und chronischen Krankheiten auch für 120 Einheiten verordnet.

Die Wiederherstellung der Gesundheit

  1. Ich habe Beschwerden und fühle mich durch diese körperlich und gesundheitlich eingeschränkt

  2. Ich möchte den aktuellen Zustand meiner Leistungsfähigkeit halten, verbessern oder eine Verschlechterung vermeiden.

  3. Ich möchte eine gesundheitsorientierte Sportart/Trainingsform ausprobieren.

  4. Ich möchte unter fachkundiger Anleitung trainieren.

  5. Ich habe eine der folgenden Erkrankung:

Die Autorin ist unser Mitglied Frau Sandra Rückert. Sie betreibt in Oranienburg eine Sporttherapie und bietet in mehreren Gruppen fortlaufend Rehasport an. Kontakt: www.sr-sporttherapie.de

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Haben Sie noch Fragen?

In welchen fällen eignet sich Rehabilitationssport für mich?

  1. Stütz- und Bewegungsapparat (z.B. Bandscheibenvorfall)

  2. Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes Mellitus Typ 1 und 2)

  3. Erkrankungen des Nervensystems (z.B. MS oder M. Parkinson, oder Zustand nach Schlaganfall)

  4. Lungenerkrankungen (wie COPD oder alle Formen des Asthmas)

  1. Sofern sie keine Zusatzangebote in Ihrer Übungsstätte/Verein nutzen, zahlt Ihnen Ihre Kasse den Rehasport zu 100 %.

  2. Zuzahlungen oder Eigenanteile kommen nur zum Tragen, sollten sie Zusatzangebote in Anspruch nehmen (Zusatzangebote sind z.B. längere Übungszeiten als in den Leitlinien vereinbart; ein zusätzliches Training an Geräten; individuelle Trainingsprogramme außerhalb der Gruppenübungszeiten, Nutzung von Sauna oder Duschen)

Übernimmt meine Kasse die Kosten?

  1. 1.Schritt: Sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt über eine Rehasport Verordnung (Formblatt 56)

  2. 2.Schritt: Finden Sie eine geeignete Rehasportgruppe

  3. 3.Schritt: Lassen Sie sich von Ihrer Krankenkasse die Kostenübernahme oder durch einen anderen zuständigen Kostenträger
    (z.B. die Rentenversicherung) genehmigen

Wie kann ich am Rehasport teilnehmen?

Die gesetzliche Grundlage des Rehabilitationssports ist im Sozialgesetzbuch (SGB) IX geregelt.

Fakten